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Jeanette (Scheinde, Cheindla) Gruber - Flachsröste Lohhof
Biografie

Jeanette (Scheinde, Cheindla) Gruber, geb. Goldstein
geboren am 21.12.1894 in Odessa
Beruf: Milchhändlerin
Familienstand: verheiratet
Opfergruppe: Als Jüdinnen und Juden Verfolgte
Deportiert
Schicksal 'Überlebende/r München'
Biografie:
Jeanette Gruber lebte bis 1910 in Rußland. Sie betrieb einen Kleinhandel mit Milch im Erdgeschoss der Äußeren Wiener Straße 103 (heute Einsteinstr.). Weil sie Jüdin war, wurde das Gewerbe am 28.11.1938 zum 11.11.1938 abgemeldet. Im Oktober 1941 leistete Jeanette Gruber in der Flachsröste Lohhof Zwangsarbeit. Ab Mai 1942 arbeitete sie im Jüdischen Krankenhaus, ab Dezember 1942 in Heimarbeit bei der Fa. Maria Brettschneider (Damenhutfabrik), Rheinbergerstraße 5. Weil sie mit dem nichtjüdischen Feinmechaniker Albert Gruber verheiratet war, wurde sie nicht deportiert. Ab 17.09.1945 führte sie in der Äußeren Wiener Straße 103 wieder ein Milchgeschäft. Sie starb am 03.05.1968 in München.